Ausstellung: The Sound of Courage – Music and Equality in the Nordic Countries
Die Nordischen Länder gelten weltweit als Vorbilder für Gleichstellung. Doch wie gleichberechtigt ist die Musikbranche dort wirklich? Warum verdienen Musikerinnen und gender minority artists noch immer weniger, stehen seltener auf den großen Festivalbühnen und sind in entscheidenden Positionen der Branche weiterhin unterrepräsentiert?
10.7.–4.10.2026
Montag bis Freitag 11.00 bis 19.00 Uhr, Wochenende und Feiertage 11.00 bis 16.00 Uhr
Nordische Botschaften, Felleshus, Gemeinschaftshaus
Rauchstr. 1, 10787 Berlin
Nordische Botschaften
Ausstellung
Wie kann eine Musikbranche aussehen, in der Gleichstellung nicht nur ein Anspruch, sondern Realität ist?
Die Nordischen Länder gelten weltweit als Vorbilder für Gleichstellung. Doch wie gleichberechtigt ist die Musikbranche dort wirklich? Warum verdienen Musikerinnen und gender minority artists noch immer weniger, stehen seltener auf den großen
Festivalbühnen und sind in entscheidenden Positionen der Branche weiterhin unterrepräsentiert?
Die Ausstellung »The Sound of Courage« nimmt diese Fragen zum Ausgangspunkt und erzählt die Geschichten von Künstler·innen, die den Mut hatten, Missstände sichtbar zu machen und Veränderungen anzustoßen. Ausgelöst durch die #MeToo-Bewegung und jüngste Debatten über Sexismus in der Musikindustrie richtet die Ausstellung den Blick auf jene Stimmen, die Schweigen in öffentliche Diskussion verwandelt haben.
Mit Bild-, Video- und Audiomaterial sowie Künstler·innen- und Projektporträts zeigt die Ausstellung eindrucksvoll, wie Musik zu einem Instrument gesellschaftlicher Veränderung werden kann. Sie versammelt dabei Projekte und Künstler·innen aus allen fünf Nordischen Ländern und ihren autonomen Regionen, Grönland, die Färöer und Åland – darunter Ane Brun, AURORA, AySay, Björk, Fever Ray, Girl in Red, Hildur Guðnadóttir, Laufey, Mari Boine, Sofia Jannok, Tarja Turunen und Zara Larsson.
Eine Gemeinschaftsproduktion der Nordischen Botschaften in Berlin, unterstützt vom Nordischen Ministerrat.
Eintritt frei, ohne Anmeldung.