Chamber Concert / Hamburg Philharmonic State Orchestra (Olli Mustonen)

Olli Mustonens Toccata und Sibelius’ Klavierquintett entführen in die Einsamkeit finnischer Weiten. Musikalisch orientieren sie sich an älteren Formen: Mustonen eher an Bach, Sibelius an Beethoven, den er als »Freund und Weggefährten« schätzte. Stefan Schäfers »Soltane« greift die Idee von Rückzug und Unschuld auf, inspiriert von Herzeloides Aufenthalt mit ihrem Sohn Parzival im abgelegenen Gehöft Soltane in Wolfram von Eschenbachs »Parzival«. Abgeschottet zwischen Bergen und Wäldern erlebt Parzival die Welt aus einer unschuldigen, unvoreingenommenen Perspektive – genau diese Stimmung hat Schäfer in seiner Komposition eingefangen

17.1.2027 – 17.9.2026

Doors open: 10:00. Start: 11:00.

Elbphilharmonie Hamburg. Kleiner Saal

Platz der Deutschen Einheit, 20457 Hamburg

Elbphilharmonie Hamburg

Musiikki

Kammermusik lebt von Nähe – musikalisch wie menschlich. In der Kammerkonzertreihe zeigt sich das Philharmonische Staatsorchester in seiner persönlichsten Form: im direkten Austausch, getragen von der Neugier und Handschrift der Musiker:innen selbst. In diesem Beethoven-Jahr ist sein Geist in den Konzerten des Philharmonischen Staatsorchesters allgegenwärtig – in diesem begegnet er dem Publikum durch ein zentrales Thema: Einsamkeit. Es erklingt kein Werk von Beethoven, doch seine Erfahrung von Isolation prägt das Programm.

Olli Mustonens Toccata und Sibelius’ Klavierquintett entführen in die Einsamkeit finnischer Weiten. Musikalisch orientieren sie sich an älteren Formen: Mustonen eher an Bach, Sibelius an Beethoven, den er als »Freund und Weggefährten« schätzte. Stefan Schäfers »Soltane« greift die Idee von Rückzug und Unschuld auf, inspiriert von Herzeloides Aufenthalt mit ihrem Sohn Parzival im abgelegenen Gehöft Soltane in Wolfram von Eschenbachs »Parzival«. Abgeschottet zwischen Bergen und Wäldern erlebt Parzival die Welt aus einer unschuldigen, unvoreingenommenen Perspektive – genau diese Stimmung hat Schäfer in seiner Komposition eingefangen.