Eine Delegation der finnischen Automobilindustrie besuchte Oberösterreich

Während des dreitägigen Besuchs traf die Delegation VertreterInnen von Business Upper Austria, besuchte führende Industrie- und Forschungseinrichtungen der Region und nahm an gezielten B2B-Treffen teil.

Die Delegation im Gruppenfoto im Linzer Rathaus. Foto: © Stadt Linz Deimling
Die Delegation im Gruppenfoto im Linzer Rathaus. Foto: © Stadt Linz Deimling

Der Automobil- und Fahrzeugindustriecluster aus Tampere besuchte vom 10. bis 12. Februar mit Unterstützung der finnischen Botschaft in Wien Oberösterreich, um die Zusammenarbeit in den Bereichen Mobilität, Digitalisierung und fortschrittliche Fertigung zu stärken. An der Delegation nahmen neun Unternehmen (Gofore, Hetitec, Celltech, Bitwise, Unikie, Stroman, Purso, Katsa und MSK Group) sowie die Universität Tampere teil. Die Koordination der Reise übernahm Business Tampere.

Das Programm begann in Linz und Steyr, wo das Mobilitätsökosystem Oberösterreichs vorgestellt wurde und unter anderem DigiTrans, das Testcenter für automatisiertes Fahren, das Magna Powertrain Engineering Center Steyr und das Forschungszentrum AVL besucht wurden.

Am zweiten Tag nahm auch Botschafterin Nina Vaskunlahti an dem Programm teil. Die Delegation informierte sich bei Rosenbauer und Infineon Technologies in Linz über die Fertigungskompetenz der Region. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Halbleiterforschung und fortschrittliche Leistungselektronik. Die Delegation erfuhr, dass die Herstellung eines einzigen Halbleiterchips mehr als tausend Arbeitsschritte und mehrere Wochen dauernde Verarbeitungsprozesse erfordert.

Die Stadt Linz empfing die Delegation im Alten Rathaus, wo Bürgermeister Dietmar Prammer über die langjährige Städtepartnerschaft zwischen Tampere und Linz berichtete. Der Tag endete mit B2B-Treffen in der Wirtschaftskammer Oberösterreich.

Am letzten Tag besuchte die Delegation das Mechatronikzentrum Linz (CM, Center of Mechatronics) und das Research Center for Non-Destructive Testing GmbH RECENDT und machte sich mit der Startup-Szene der Tabakfabrik und des Gründerzentrums tech2b vertraut. Es war erfreulich zu hören, dass das Know-how von Tampere bekannt ist und dass das LCM kontinuierlich mit der Universität Tampere zusammenarbeitet. Im Forschungszentrum RECENDT erhielten die Gäste eine detaillierte Einführung in die Laser-Ultraschalltechnik, die Materialanalyse und die Sensortechnik, die eine wichtige Rolle für die Sicherheit zukünftiger Mobilitätslösungen spielen.

Die finnische Botschaft bedankt sich herzlich bei allen österreichischen Partnern, insbesondere bei Business Upper Austria für die hervorragende Koordination und bei Honorarkonsul Erich Haider für die Unterstützung bei der Durchführung der Reise. Die Botschaft freut sich auf die weitere Zusammenarbeit zur Förderung langfristiger Partnerschaften zwischen Finnland und Oberösterreich.

Text: Sanna Sipilä-Axnix/ Petra Hedman