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Ausstellung: Allet Aalto, oda wat?

Ausstellung: Allet Aalto, oda wat?

13. – 27.10.2021

Mo 13−19.30 Uhr, Di−Do 12−18 Uhr, Fr 13−19.30 Uhr, Sa−So 10−16 Uhr

Hansabibliothek in Berlin

Altonaer Str. 15, 10557 Berlin

Hansabibliothek, Artek, Aue-Stiftung, Deutsches Kulturzentrum Tampere, Arts Promotion Centre Finland

Ausstellung ,

Diese Ausstellung soll ein kurzweiliger Versuch sein, Wissen über die weltberühmten Architekt_innen Aino und Alvar Aalto zu vermitteln. Genau gegenüber der Bibliothek im Hansaviertel steht nämlich das einzige von Aalto entworfene Haus in Berlin: das Haus 16 in der Kloppstockstr. 32, gebaut für die Internationale Bauausstellung 1957.

Der deutsch-finnische Bildhauer Christian Jütte zeigte sein verspieltes Projekt für Kinder und jung Gebliebene zuvor bereits in den finnischen Städten Iittala, Seinäjoki und Tampere. Das Märchen und eine kurze Einführung in das Werk von Aino und Alvar Aalto werden mit Hilfe von kleinen Comicfiguren erzählt. Dabei sind unzählige Mini-Aaltos und Miniaturmodelle ihrer Möbel, Glasobjekte und Häuser zu sehen. Die Modellandschaften werden aufgelockert mit Illustrationen des finnischen Comiczeichners Timo Kokkila.
In Zusammenarbeit mit der in Weimar arbeitenden kolumbianischen Animationskünstlerin Ana Vallejo wurden die Kleinplastiken per Stop-Motion-Technik animiert. Der dadurch entstandene Kurzfilm läuft zum ersten Mal im Begleitprogramm der Ausstellung.

Ausstellungsmacher Christian Jütte wuchs in West-Berlin in einer deutsch-finnischen Familie auf und saß schon als Kleinstkind bei den finnischen Grosseltern auf Designmöbeln von Aalto. Er zog 2002 nach Tampere und arbeitet dort als freischaffender Bildhauer und Modellbauer.
Ausstellungsillustrator Timo Kokkila, geboren 1961 in Alvar Aaltos Geburtsort Kuortane, studierte zunächst Architektur, wurde dann aber Comiczeichner und Illustrator.
Trickfilmerin Ana Vallejo, geboren 1983 in Medellin/Kolumbien, studierte dort Bildende Kunst und später an der Bauhaus-Universität Weimar Medienkunst/Mediengestaltung . 2016 wurde sie beim Bogotà Short Film Festival für ihre Abschlussarbeit ausgezeichnet. Die Gründerin des Weimar Animations Clubs arbeitet als freie Medienkünstlerin.

Da Teile des Märchens in der Arktik spielen, möchte der Künstler auf das schwere Schicksal der dortigen indigenen Bevölkerung und ihrer Tierwelt hinweisen. Deswegen ist für diese Allet Aalto, oda wat? als bescheidene Geste ein CO2-Ausgleich gezahlt worden.

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