Die Coronavirus-Lage in Deutschland

Die Coronavirus-Lage in Deutschland

Die Abstands- und Hygieneregeln gelten weiter. Die Bürgerinnen und Bürger sind angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu beschränken. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen ist einzuhalten. Im öffentlichen Verkehr, in Geschäften, vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen gilt Maskenpflicht. Hinzu kommt die Empfehlung, die Corona-Warn-App zu nutzen und beim Aufenthalt mit mehreren Personen in geschlossenen Räumen regelmäßig zu lüften. Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten bis zum 28. März 2021. Die Regionen Uusimaa (mit Großraum Helsinki), Varsinais-Suomi, Mittelfinnland (bis zum 7.3.2021) und Österbotten sowie Satakunta gelten als Risikogebiete.

Einreisebestimmungen

Die Grenzkontrollen an den deutschen Binnengrenzen wurden am 15.6. aufgehoben. Für EU-Bürger und Bürger der Schengen-assoziierten Staaten entfällt grundsätzlich das Erfordernis des triftigen Einreisegrundes und die Qua­rantäne­pflicht (Ausnahmen sind möglich), es sei denn, die Inzidenz in den entsprechenden Ländern oder Regionen überschreitet die Schwelle von 50 Infektionen pro 100 000 Einwohner in den letzten 7 Tagen*. Sollte sich das Infektionsgeschehen wieder verschärfen, wird die Lage erneut eingeschätzt. Von nicht not­wen­di­gen Reisen auch innerhalb der EU und des Schengen-Raums wird weiterhin abgeraten.  

* Die Regionen Uusimaa (mit Großraum Helsinki), Varsinais-Suomi, Mittelfinnland (bis zum 7.3.2021) und Österbotten sowie Satakunta in Finnland gelten als Risikogebiete. 

Seit 8. November 2020 müssen sich Reisende, die sich in den letzten 10 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, vor ihrer Ankunft in Deutschland auf www.einreiseanmeldung.de anmelden und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen.

Wer aus einem Risikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland einreist, muss künftig spätestens 48 Stunden nach Einreise nachweisen können, dass er nicht mit dem Coronavirus infiziert ist. Einreisende aus besonders betroffenen Regionen müssen schon vor der Einreise ein negatives Testergebnis vorlegen. Weitere Informationen. 

Reisende, die aus dem Ausland einreisen und sich innerhalb der letzten 10 Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise in Quarantäne zu begeben und sich für einen Zeitraum von 10 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten. Die häusliche Quarantäne kann in der Regel auch mit einem negativen Testergebnis frühestens nach fünf Tagen beendet werden. Beachten Sie bitte für die Quarantäneregelungen die Regelungen ihres Bundeslandes.

Vor der Einreise sollen Reisende sich stets ausführlich mit den aktuellen Bestimmungen der deutschen Behörden vertraut machen.

Reisenden mit Flugtransit über Deutschland nach Finnland und anderen Ländern sollten sich vor Reiseantritt unbedingt mit der jeweiligen Fluggesellschaft und dem Transit-Flughafen in Verbindung setzen, um die genauen Transitregelungen zu erfragen.

Anweisungen der deutschen Behörden im Internet

Reisewarnung

Seit dem 1. Oktober 2020 gelten wieder umfassend differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise bzw. Reisewarnungen für einzelne Länder. Eine Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen gilt grundsätzlich weiterhin für alle Länder, die von der Bundesregierung als Risikogebiet eingestuft sind.  

* Die Regionen Uusimaa (mit Großraum Helsinki), Varsinais-Suomi, Mittelfinnland (bis zum 7.3.2021) und Österbotten sowie Satakunta in Finnland gelten als Risikogebiete.

Weitere Informationen
Auswärtiges Amt: Reisewarnungen anlässlich der COVID-19-Pandemie
Auswärtiges Amt: Finnland: Reise- und Sicherheitshinweise 
Robert-Koch-Institut: Risikogebiete

Allgemeine Corona-Schutzmaßnahmen

Die Abstands- und Hygieneregeln gelten weiter. Die Bürgerinnen und Bürger sind angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu beschränken. Private Zusammenkünfte sind weiterhin nur im
Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Ein
Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen ist einzuhalten. 

Im öffentlichen Verkehr und in Geschäften gilt eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (also sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2). Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird auch insbesondere in Situationen empfohlen, in denen mehrere Menschen im öffentlichen Raum für längere Zeit zusammentreffen oder die Abstandsregeln nicht zuverlässig einhalten können. Ab dem 1.12.2020 gilt an allen Orten mit Publikumsverkehr in Innenstädten, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Auch vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen ist sie künftig vorgeschrieben. Darüber hinaus kann es bundeslandspezifische Regelungen geben.   

Hinzu kommt die Empfehlung, die Corona-Warn-App zu nutzen und beim Aufenthalt mit mehreren Personen in geschlossenen Räumen regelmäßig zu lüften. Die Corona-Warn-App, die von den Programmentwicklungsunternehmen SAP und Deutsche Telekom im Auftrag der Bundes­­­­regierung entwickelt wurde, ist freiwillig und basiert auf dezentraler Datenspeicherung.

Weitere Auskünfte: Informationen zu Corona-Regelungen in den Bundesländern

Gesundheit

Die Einreise kann verweigert werden, wenn Reisende Symptome haben, die den Verdacht auf eine Corona-Infektion begründen. In diesen Fällen entscheiden die Gesundheitsbehörden über weitere Maßnahmen.

Reisende haben bei Bedarf die Möglichkeit, medizinische Hilfe zu bekommen. Es ist daher wichtig, eine europäische Krankenversicherungskarte mitzuführen und dafür zu sorgen, dass eine gültige Reiseversicherung vorliegt.

Wer den Verdacht hat, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, sollte sich zunächst mit dem Hausarzt/der Hausärztin in Verbindung setzen oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 kontaktieren.

Weitere wichtige Kontaktdaten und telefonische Beratungsdienste:

  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland: Tel. 0800 011 77 22
  • Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums für Gesundheitsfragen: 030 346 465 100
  • Die Behördennummer 115/www.115.de
  • Gebärdentelefon für gehörlose und hörgeschädigte Bürger/innen: www.gebaerdentelefon.de/bmg
  • Informationsdienst für gehörlose und gehörgeschädigte Bürger/innen – per Fax: 030 340 60 66 07 und per E-Mail:
    [email protected] oder [email protected]
  • Anhand des Wohnortes kann unter https://tools.rki.de/plztool/ geprüft werden, welches Gesundheitsamt zuständig ist.

Weitere Auskünfte:
Aktuelle Informationen der Bunderegierung zu den Hygieneregeln und zum richtigen Gebrauch einer Alltagsmaske
Angaben zu Schutz und Hygiene des Bundesgesundheitsministeriums für Gesundheit
Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus auf der Corona-Website des Bundesministeriums für Gesundheit

Strafen bei Verstößen gegen die Corona-Bestimmungen

Die einzelnen deutschen Bundesländer sehen unterschiedliche Bußgelder bei Verstößen gegen die Bestimmungen vor. 

Einschränkungen der öffentlichen Dienstleistungen

Bundeskanzlerin Merkel und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder haben Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Die Maßnahmen gelten bis zum 28.3.2021. 

  • Bund und Länder haben sich am 3.3.2021 auf einem Stufenplan zur Eindämmung der Corona-Pandemie geeinigt. Die möglichen Öffnungsschritte sind jedoch vorbehaltlich des aktuellen Infektionsgeschehens. Siehe auch Tabelle unten. 
  • Die Möglichkeit zu privaten Zusammenkünften mit Freunden, Verwandten und Bekannten wird ab 8. März 2021 wieder erweitert: Es sind nunmehr private Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt möglich, jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt.. Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Land oder einer Region an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf mehr als 100 Neuinfektionen, treten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag wieder die Regeln in Kraft, die bis zum 7. März gegolten haben (private Zusammenkünfte nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person).
  • Die bisherigen Regeln für das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung werden erweitert. Im öffentlichen Verkehr und in Geschäften gilt eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (also sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2). Weiter gilt an allen Orten mit Publikumsverkehr in Innenstädten, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Auch vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen ist sie vorgeschrieben.
  • Die Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche zu verzichten. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge. 
  • In Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern werden die Länder weitere lokale Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz ergreifen, insbesondere zur Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 km um den Wohnort, sofern kein triftiger Grund vorliegt. Tagestouristische Ausflüge stellen explizit keinen triftigen Grund dar.
  • Der Einzelhandel bleibt weitgehend geschlossen. Ausgenommen sind der Lebensmittelhandel und der Handel mit dringend notwendigen Waren des täglichen Bedarfs. Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte werden ab dem 8.3.2021 einheitlich in allen Bundesländern dem Einzelhandel des täglichen Bedarfs zugerechnet.
  • Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen sind geschlossen. Die Lieferung und Abholung von Speisen ist davon ausgenommen.
  • Friseurbetriebe können unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts mit Reservierungen sowie unter Nutzung medizinischer Masken den Betrieb ab 1. März 2021 wieder aufnehmen.
  • Die Schulen sind grundsätzlich geschlossen oder die Präsenzpflicht wird ausgesetzt. Es ist eine Notfallbetreuung sichergestellt und Distanzlernen angeboten. Der Betreuungs- und Bildungsbereich soll aber als erster schrittweise wieder geöffnet werden. Die Länder entscheiden im Rahmen ihrer Kultushoheit über die schrittweise Rückkehr zum Präsenzunterricht und die Ausweitung des Angebots der Kindertagesbetreuung.
  • Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden dringend gebeten, großzügige HomeOffice-Möglichkeiten zu schaffen.

          Quelle: www.bundesregierung.de 

Weitere Informationen
Bundesregierung: Bund-Länder-Beschluss zur Bekämpfung der Corona-Virus-Pandemie 3.3.2021
Bundesregierung: Bund-Länder-Beschluss zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie 10.2.2021
Bundesregierung: Bund-Länder-Beschluss zur Corona-Pandemie 25.11.2020
Bundesregierung: Der vollständige Beschluss von Bund und Ländern 25.11.2020
Bundesregierung: Bund-Länder-Gespräch 2.12.2020. Teil-Lockdown bis 10. Januar 2021 verlängert
Bundesregierung: Bund-Länder-Beschluss 3.12.2020
Bundesregierung: Bund-Länder-Beschluss 5.1.2021
Bundesregierung: Bund-Länder-Beschluss 19.1.2021

Links zu Seiten der deutschen und finnischen Behörden

Mitteilungen der deutschen Behörden und Informationen über Reisebeschränkungen sind auf folgenden Webseiten zu finden:

Mitteilungen der finnischen Behörden und Informationen über Reisebeschränkungen sind auf folgenden Webseiten zu finden:

Kundendienst

Aufgrund der Ausnahmesituation werden Kunden ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung empfangen.

Auf der Fahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln zum vereinbarten Termin, bitte Maskenpflicht ein­hal­ten. Auch während der Betreuung durch das Konsularpersonal wird das Tragen einer Maske emp­fohlen.

Die Bearbeitungszeit eines beantragten Reisepasses beträgt etwa zwei Wochen; beim beschleunigten Verfahren („pikapassi“ ) etwa drei Tage. Die ausgestellten Reisepässe und Personalausweise werden in einem eingeschriebenen Brief an die Kundenadresse zugestellt, was weitere 1–2 Tage in Anspruch nimmt.

Bei einem Verlängerungswunsch eines Aufenthalttitels in Deutschland (z.B. einer Aufenthaltserlaubnis oder eines Visums) wenden Sie sich bitte an die zuständige deutsche Ausländerbehörde.

Die Verlängerung eines Aufenthalttitels in Finnland kann nur bei der finnischen Einwanderungs­behörde (Maahanmuuttovirasto) beantragt werden.

Kundendienst der Botschaft von Finnland in Berlin

Kundendienst nur nach Vereinbarung. Terminvereinbarung über das Online-Terminvergabesystem.

Botschaft von Finnland, Berlin
Rauchstr. 1, 10787 Berlin
Tel.: (030) 5050 30
E-Mail: info.berlin[at]formin.fi

Kundendienststelle der honorarkonsularischen Vertretung, Hamburg

Kundendienst nur nach Vereinbarung. Terminvereinbarung über das Online-Terminvergabesystem.

Ditmar-Koel-Str. 6, 20459 Hamburg
Tel.: (040) 3570 5977
Fax: (040) 3570 5978
E-Mail: info.hamburg[at]formin.fi 

Abweichende Öffnungszeiten der honorarkonsularischen Vertretung, Hamburg

Honorarkonsularische Vertretung, Frankfurt

Kundendienst nur nach Vereinbarung. Terminvereinbarung über das Online-Terminvergabesystem.

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Tel.: (069) 9794 69 33
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Abweichende Öffnungszeiten der honorarkonsularischen Vertretung, Frankfurt