Die Coronavirus-Lage in Deutschland

Die Coronavirus-Lage in Deutschland

Die Abstands- und Hygieneregeln gelten weiter. Die Bürgerinnen und Bürger sind angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu beschränken. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen ist einzuhalten. Im öffentlichen Verkehr, in Geschäften, vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen gilt Maskenpflicht. Hinzu kommt die Empfehlung, die Corona-Warn-App zu nutzen und beim Aufenthalt mit mehreren Personen in geschlossenen Räumen regelmäßig zu lüften. Ganz Finnland gilt in Deutschland nicht mehr als Risikogebiet. Päijät-Häme wird als letzte Region in Finnland zum 23.05.2021 aus der Kategorie Risikogebiet gestrichen. Dies bedeutet, dass die Quarantänepflicht in Deutschland nicht mehr für die Einreisende aus Finnland gilt. Bitte beachten Sie, dass die generelle Testnachweispflicht für Einreisende im Luftverkehr nach Deutschland immer nocht gilt.

Aktualisiert am 27.5.2021

Einreisebestimmungen

Die Grenzkontrollen an den deutschen Binnengrenzen wurden am 15.6. aufgehoben. Für EU-Bürger und Bürger der Schengen-assoziierten Staaten entfällt grundsätzlich das Erfordernis des triftigen Einreisegrundes und die Qua­rantäne­pflicht (Ausnahmen sind möglich), es sei denn, die Inzidenz in den entsprechenden Ländern oder Regionen überschreitet die Schwelle von 50 Infektionen pro 100 000 Einwohner in den letzten 7 Tagen*. Sollte sich das Infektionsgeschehen wieder verschärfen, wird die Lage erneut eingeschätzt. Von nicht not­wen­di­gen Reisen auch innerhalb der EU und des Schengen-Raums wird weiterhin abgeraten.

 Ganz Finnland gilt in Deutschland nicht mehr als Risikogebiet. Päijät-Häme wurde als letzte Region in Finnland zum 23.05.2021 aus der Kategorie Risikogebiet gestrichen. Dies bedeutet, dass die Quarantänepflicht in Deutschland nicht mehr für die Einreisende aus Finnland gilt. Bitte beachten Sie, dass die generelle Testnachweispflicht für Einreisende im Luftverkehr nach Deutschland immer nocht gilt.

Die neue Coronavirus-Einreiseverordnung (Auf eine andere (externe) Webseite verlinken.) (Öffnet neues Fenster)vom 12. Mai 2021 regelt bundesweit einheitlich die Anmelde-, Quarantäne- und Nachweispflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten. Die Coronavirus-Einreiseverordnung beinhaltet:

  • Bereits vor der Einreise muss die digitale Einreiseanmeldung vorgenommen werden, wenn Sie sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet (in Finnland nur die Region Päijät-Häme) aufgehalten haben. Auf dem Einreiseportal https://einreiseanmeldung.de(Auf eine andere (externe) Webseite verlinken.) geben Sie die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an. 
  • Eine generelle Testnachweispflicht für Einreisende im Luftverkehr. Diese Personen müssen grundsätzlich – unabhängig davon, ob sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben – vor dem Abflug dem Beförderer ein negatives Testergebnis vorlegen.
  • Spezielle Test- und Nachweispflichten und eine Quarantänepflicht für Einreisende nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet. Ob Sie sich in einem solchen Gebiet aufgehalten haben, können Sie dieser Liste des RKI entnehmen: https://www.rki.de/…/Neuartiges…/Risikogebiete_neu.html(Auf eine andere (externe) Webseite verlinken.). In Finnland gilt nur die Region Päijät-Häme als Risikogebiet.
  • Bezüglich der Quarantänepflicht besteht die Möglichkeit zur Freitestung durch Vorlage eines negativen Testnachweises bei der zuständigen Behörde. Bei Voraufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet darf die zugrundeliegende Testung frühestens fünf Tage nach der Einreise erfolgt sein. Nach Voraufenthalt in einem Virusvarianten-Gebiet besteht keine Möglichkeit zur Verkürzung der Absonderungsdauer. Die Quarantänepflicht gilt vorerst bis zum 30. Juni 2021.
  • Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen und von der Einreisequarantäne befreien. Dies gilt jeweils nicht bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet.

Weitere Infos zu den genannten Pflichten und Ausnahmen davon finden Sie auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.(Auf eine andere (externe) Webseite verlinken.) (Öffnet neues Fenster)

Vor der Einreise sollen Reisende sich stets ausführlich mit den aktuellen Bestimmungen der deutschen Behörden vertraut machen.

Reisenden mit Flugtransit über Deutschland nach Finnland und anderen Ländern sollten sich vor Reiseantritt unbedingt mit der jeweiligen Fluggesellschaft und dem Transit-Flughafen in Verbindung setzen, um die genauen Transitregelungen zu erfragen.

Anweisungen der deutschen Behörden im Internet

Reisewarnung

Seit dem 1. Oktober 2020 gelten wieder umfassend differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise bzw. Reisewarnungen für einzelne Länder. Eine Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen gilt grundsätzlich weiterhin für alle Länder, die von der Bundesregierung als Risikogebiet eingestuft sind.  

Weitere Informationen
Auswärtiges Amt: Reisewarnungen anlässlich der COVID-19-Pandemie(Auf eine andere (externe) Webseite verlinken.) (Öffnet neues Fenster)
Auswärtiges Amt: Finnland: Reise- und Sicherheitshinweise(Auf eine andere (externe) Webseite verlinken.) (Öffnet neues Fenster) 
Robert-Koch-Institut: Risikogebiete(Auf eine andere (externe) Webseite verlinken.) (Öffnet neues Fenster)

Allgemeine Corona-Schutzmaßnahmen

Die Abstands- und Hygieneregeln gelten weiter. Die Bürgerinnen und Bürger sind angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu beschränken. Private Zusammenkünfte sind weiterhin nur im
Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Ein
Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen ist einzuhalten. 

Im öffentlichen Verkehr und in Geschäften gilt eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (also sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2). Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird auch insbesondere in Situationen empfohlen, in denen mehrere Menschen im öffentlichen Raum für längere Zeit zusammentreffen oder die Abstandsregeln nicht zuverlässig einhalten können. Ab dem 1.12.2020 gilt an allen Orten mit Publikumsverkehr in Innenstädten, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Auch vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen ist sie künftig vorgeschrieben. Darüber hinaus kann es bundeslandspezifische Regelungen geben.   

Hinzu kommt die Empfehlung, die Corona-Warn-App(Auf eine andere (externe) Webseite verlinken.) (Öffnet neues Fenster) zu nutzen und beim Aufenthalt mit mehreren Personen in geschlossenen Räumen regelmäßig zu lüften. Die Corona-Warn-App, die von den Programmentwicklungsunternehmen SAP und Deutsche Telekom im Auftrag der Bundes­­­­regierung entwickelt wurde, ist freiwillig und basiert auf dezentraler Datenspeicherung.

Weitere Auskünfte: Informationen zu Corona-Regelungen in den Bundesländern(Auf eine andere (externe) Webseite verlinken.)

Gesundheit

Die Einreise kann verweigert werden, wenn Reisende Symptome haben, die den Verdacht auf eine Corona-Infektion begründen. In diesen Fällen entscheiden die Gesundheitsbehörden über weitere Maßnahmen.

Reisende haben bei Bedarf die Möglichkeit, medizinische Hilfe zu bekommen. Es ist daher wichtig, eine europäische Krankenversicherungskarte mitzuführen und dafür zu sorgen, dass eine gültige Reiseversicherung vorliegt.

Wer den Verdacht hat, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, sollte sich zunächst mit dem Hausarzt/der Hausärztin in Verbindung setzen oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 kontaktieren.

Weitere wichtige Kontaktdaten und telefonische Beratungsdienste:

Weitere Auskünfte:
Aktuelle Informationen der Bunderegierung zu den Hygieneregeln und zum richtigen Gebrauch einer Alltagsmaske(Auf eine andere (externe) Webseite verlinken.) (Öffnet neues Fenster)
Angaben zu Schutz und Hygiene des Bundesgesundheitsministeriums für Gesundheit(Auf eine andere (externe) Webseite verlinken.) (Öffnet neues Fenster)
Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus auf der Corona-Website des Bundesministeriums für Gesundheit(Auf eine andere (externe) Webseite verlinken.) (Öffnet neues Fenster)

Strafen bei Verstößen gegen die Corona-Bestimmungen

Die einzelnen deutschen Bundesländer sehen unterschiedliche Bußgelder bei Verstößen gegen die Bestimmungen vor. 

Einschränkungen der öffentlichen Dienstleistungen

Der deutsche Bundestag hat mit einer Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes eine bundesweite Notbremse beschlossen. Die Neufassung soll helfen, die dritte Welle der Pandemie zu bremsen. Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt eine Inzidenz von 100, werden dort künftig bundeseinheitliche Maßnahmen das Infektionsgeschehen eindämmen. Zusätzlich kann jedes Bundesland auch bei einer Inzidenz über 100 mit eigenen Maßnahmen über die Notbremse hinausgehen.

  • Ausgangsbeschränkungen: Im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 5 Uhr soll nur derjenige das Haus verlassen, der einen guten Grund hat – also etwa zur Arbeit geht, medizinische Hilfe braucht oder den Hund ausführen muss. Bis 24 Uhr wird es weiterhin möglich sein, alleine draußen zu joggen oder spazieren zu gehen. 
  • Kontaktbeschränkungen für private Treffen drinnen und draußen: Die Reduzierung von privaten wie beruflichen Kontakten ist das wirksamste Mittel, um die Zahl der Neuinfektionen zu bremsen. Trotzdem soll keiner einsam bleiben. Daher sind Treffen eines Haushalts mit einer weiteren Person auch bei einer Inzidenz über 100 weiterhin möglich - Treffen mit mehr Menschen dagegen nicht. 
  • Bei einer Inzidenz über 165 soll der Präsenzunterricht in Schulen und die Regelbetreuung in Kitas untersagt werden.

 Quelle: www.bundesregierung.de(Auf eine andere (externe) Webseite verlinken.) 

Weitere Informationen
Bundesregierung: Das sind die geltenden Regeln und Einschränkungen(Auf eine andere (externe) Webseite verlinken.) (Öffnet neues Fenster)
Bundesregierung: Regeln in den Bundesländern(Auf eine andere (externe) Webseite verlinken.) (Öffnet neues Fenster)

Links zu Seiten der deutschen und finnischen Behörden

Mitteilungen der deutschen Behörden und Informationen über Reisebeschränkungen sind auf folgenden Webseiten zu finden:

Mitteilungen der finnischen Behörden und Informationen über Reisebeschränkungen sind auf folgenden Webseiten zu finden:

Kundendienst

Aufgrund der Ausnahmesituation werden Kunden ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung(Auf eine andere (externe) Webseite verlinken.) (Öffnet neues Fenster) empfangen.

Auf der Fahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln zum vereinbarten Termin, bitte Maskenpflicht ein­hal­ten. Auch während der Betreuung durch das Konsularpersonal wird das Tragen einer Maske emp­fohlen.

Die Bearbeitungszeit eines beantragten Reisepasses beträgt etwa zwei Wochen; beim beschleunigten Verfahren („pikapassi“ ) etwa drei Tage. Die ausgestellten Reisepässe und Personalausweise werden in einem eingeschriebenen Brief an die Kundenadresse zugestellt, was weitere 1–2 Tage in Anspruch nimmt.

Bei einem Verlängerungswunsch eines Aufenthalttitels in Deutschland (z.B. einer Aufenthaltserlaubnis oder eines Visums) wenden Sie sich bitte an die zuständige deutsche Ausländerbehörde.

Die Verlängerung eines Aufenthalttitels in Finnland kann nur bei der finnischen Einwanderungs­behörde (Maahanmuuttovirasto) beantragt werden.

Kundendienst der Botschaft von Finnland in Berlin

Kundendienst nur nach Vereinbarung. Terminvereinbarung über das Online-Terminvergabesystem(Auf eine andere (externe) Webseite verlinken.) (Öffnet neues Fenster).

Botschaft von Finnland, Berlin
Rauchstr. 1, 10787 Berlin
Tel.: (030) 5050 30
E-Mail: info.berlin[at]formin.fi

Kundendienststelle der honorarkonsularischen Vertretung, Hamburg

Kundendienst nur nach Vereinbarung. Terminvereinbarung über das Online-Terminvergabesystem(Auf eine andere (externe) Webseite verlinken.) (Öffnet neues Fenster).

Ditmar-Koel-Str. 6, 20459 Hamburg
Tel.: (040) 3570 5977
Fax: (040) 3570 5978
E-Mail: info.hamburg[at]formin.fi 

Abweichende Öffnungszeiten der honorarkonsularischen Vertretung, Hamburg (Öffnet neues Fenster)

Honorarkonsularische Vertretung, Frankfurt

Kundendienst nur nach Vereinbarung. Terminvereinbarung über das Online-Terminvergabesystem(Auf eine andere (externe) Webseite verlinken.) (Öffnet neues Fenster).

c/o CMS Hasche Sigle
Neue Mainzer Str. 2–4
60311 Frankfurt am Main
Tel.: (069) 9794 69 33
Fax: (069) 9794 69 34
E-Mail: HonorarkonsulFinnlandFrankfurt[at]t-online.de

Telefondienst für Konsularkunden Mo–Do 9–10 Uhr 

Abweichende Öffnungszeiten der honorarkonsularischen Vertretung, Frankfurt (Öffnet neues Fenster)